Über mich

Janna Pfeifer – Gestalttherapeutin

Seit meiner Jugend habe ich die Vision einmal psychotherapeutisch tätig zu sein. Nach meinem Pädagogik-Studium, verschiedenen beruflichen Erfahrungen und vielen Jahren eigener Selbsterfahrungs-Reise habe ich schließlich in der Gestalttherapie ein persönliches und professionelles Zuhause gefunden. Ich bin ausgebildete Gestalttherapeutin (ausgebildet von Rebecca Stadler), zertifizierte Heldenreiseleiterin und Erziehungswissenschaftlerin (M.A.). In zahlreichen Seminaren bilde ich mich kontinuierlich weiter wie zuletzt bei Werner Bock zum „therapeutischen Umgang mit mörderischer Wut“ und bei Sylvester Walch zum „Holotropen Atmen“. Seit einigen Jahren begleite ich Menschen in gestalttherapeutischen Einzelsitzungen, eigenen Workshops und Seminaren zur Persönlichkeitsentwicklung auf ihrem Weg zu sich selbst, der Entfaltung ihrer Lebendigkeit und zu mehr innerer und äußerer Freiheit. Außerdem bin ich in der Erwachsenenbildung tätig, unter anderem als Dozentin für Soziale Arbeit.

Insbesondere faszinieren mich die feinen Zwischentöne, die in der Beziehung, im Prozess geschehen, wenn sich etwas öffnet, was oft mit dem Verstand gar nicht greifbar und dennoch auf emotionaler Ebene deutlich spürbar ist. Ich mag die Idee des gemeinsamen Weges, des gemeinsamen Erforschens der inneren Welt des:der Klient:in und bringe mich dabei selbst als Mensch ein – als Spiegel, mit meiner Ressonanz, als Kontaktfläche. Vor allem der emanzipatorische Aspekt der Gestalttherapie hat mich damals angezogen und begeistert mich heute noch. Ich begleite die Menschen auf ihrem Weg sich so zu akzeptieren wie sie sind und all ihre Facetten zu leben – eben auch die, die vielleicht nicht in das gesellschaftlich normierte Bild passen.

Momentan interessiere ich mich für die transpersonale Komponente von Therapie und Begleitung – ein Bewusstseinbereich, der das alltägliche Denken und den Verstand übersteigt. Außerdem beschäftige ich mich zur Zeit mit diskriminierungssensibler therapeutischer Arbeit – vor allem auf Sexismus und Rassismus bezogen.

Privat verbringe ich am liebsten meine Zeit in der Natur, auf Reisen, mit Freund:innen, mit meiner Katze, singe im Chor, praktiziere Yoga, lege Musik auf, tanze gern und setze mich mit Feminismus und nachhaltiger Lebensweise auseinander.